Merz streicht UN-Reise angesichts interner Krisengespräche
Politik
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1h ago

Merz streicht UN-Reise angesichts interner Krisengespräche

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Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine für nächste Woche geplante Reise zur UN-Generaldebatte in New York abgesagt. Regierungskreise teilten mit, seine Anwesenheit in Berlin sei erforderlich, da er an internen Krisengesprächen teilnehmen muss. Die Absage erfolgt vor dem Hintergrund der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, die als richtungsweisend für die politische Zukunft von Merz gelten, der nach dem schlechten Abschneiden der CDU massiv unter Druck steht. Parteikritiker fordern bereits seinen Rücktritt, insbesondere im Falle eines erneuten schlechten Ergebnisses in Mecklenburg-Vorpommern. Merz hat für Sonntagabend eine Sitzung des CDU-Präsidiums einberufen, um über die Wahlergebnisse zu beraten, gefolgt von weiteren Treffen mit dem Vorstand und der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag. Im vergangenen Jahr hatte Merz bereits auf eine persönliche Teilnahme an der UN-Generaldebatte verzichtet; Außenminister Johann Wadephul wird voraussichtlich auch in diesem Jahr seine Rede halten. Die Absage fällt mit einer innenpolitischen Debatte über das weitere Vorgehen der schwarz-roten Koalition und parteiinterne Kritik am CDU-Chef zusammen. US-Präsident Trump, der ukrainische Präsident Selenskyj und weitere Staats- und Regierungschefs werden an der UN-Generalversammlung teilnehmen, Russland wird auf Ministerebene vertreten sein.

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