David Jeffery von Red Hat hat die 21. Revision von Patches veröffentlicht, die darauf abzielen, das asynchrone Herunterfahren von Geräten für den Linux-Kernel zu ermöglichen. Diese fortlaufende Arbeit, die sich über mehr als zwei Jahre erstreckt, soll die Systemabschalt- und Neustartzeiten, insbesondere auf Servern mit zahlreichen Geräten wie NVMe-Laufwerken, deutlich reduzieren.
Der Satz von neun Patches ermöglicht es dem Kernel, Geräte asynchron herunterzufahren und das parallele Herunterfahren nicht verwandter asynchroner Geräte zu aktivieren. Derzeit müssen Geräte explizit die Nutzung dieser Funktionalität aktivieren. Laut Jeffery „kann diese Änderung die Systemabschalt-/Neustartzeit auf Systemen, die über mehrere Geräte verfügen, die viele Sekunden zum Herunterfahren benötigen (wie bestimmte NVMe-Laufwerke), drastisch reduzieren.“
Tests haben deutliche Verbesserungen der Abschaltzeiten gezeigt. Auf einem System sank die Abschaltzeit von 11 Minuten auf 55 Sekunden mit dem angewendeten Patch. Ein anderes System verzeichnete eine Reduzierung von 80 Sekunden auf 11 Sekunden. Die v21-Patches werden derzeit von der Linux-Kernel-Mailingliste geprüft, in der Hoffnung, sie in einer zukünftigen Hauptkernelversion einzubinden.
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