Der Testkernel Linux 7.3-rc2 wurde heute veröffentlicht und setzt die Entwicklung in Richtung des stabilen v7.3 Kernels fort, der in der zweiten Oktoberhälfte erwartet wird. Diese Veröffentlichung folgt auf den Abschluss des Linux 7.3 Merge-Fensters und umfasst zahlreiche Fehlerbehebungen und Verbesserungen sowie eine erhebliche Menge an Material, das mit KI/LLM-Technologien generiert wurde. Linux 7.3-rc2 behebt frühe Probleme, die während der Tests des ursprünglichen Linux 7.3-rc1 Kernels festgestellt wurden. Zu den wichtigsten Änderungen gehören Fehlerbehebungen bei der Cache-Aware Scheduling-Fehlanpassung für Hybrid-CPUs, die die Leistung verbessern sollen. Es wurde auch eine baumweite Bereinigung durchgeführt, bei der mehr `kmalloc()`-Aufrufe auf `kmalloc_obj()`-Aufrufe umgestellt wurden. Die Veröffentlichung enthält auch NVIDIA Blackwell-Anzeigefehlerbehebungen für den Nouveau-Treiber. Die Sicherheitsfunktionen wurden angepasst, wobei RandStruct-Sicherheit standardmäßig deaktiviert wird, wenn Rust-Unterstützung und eine Rust-Compiler-Toolchain vorhanden sind. Darüber hinaus wurden EDAC-Änderungen, die während des Linux 7.3 Merge-Fensters übersehen wurden, integriert. Der Kernel-Quellcodebaum umfasst fast 41 Millionen Codezeilen. Greg Kroah-Hartman, der Zweite im Kommando, hat gewarnt, dass der Linux 7.3-Zyklus aufgrund des Volumens der KI/LLM-generierten Beiträge als herausfordernd erwiesen ist. Der Linux 7.3-rc2 Kernel ist unter kernel.org zum Download verfügbar. Eine Funktionsübersicht, die alle Änderungen der nächsten Linux-Kernelversion detailliert beschreibt, ist ebenfalls zugänglich.
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