Der Linux 7.3 Kernel enthält Änderungen am Trusted Platform Module (TPM), die darauf abzielen, die Grundlage für eine mögliche Integration des TrenchBoot-Sicherheitsprojekts zu legen. TrenchBoot, eine Open-Source-Initiative zur Verbesserung der Boot-Sicherheit, nutzt hardwaregestützte Funktionen für eine Dynamic Root of Trust for Measurement (DRTM).
Jarkko Sakkinen erklärte, dass die TPM-Änderungen, obwohl sie TrenchBoot nicht im 7.3 Kernel-Zyklus selbst einschließen, notwendige Konstanten freilegen und die Robustheit der `tpm_buf`-Komponente verbessern. Diese Vorbereitung soll die zukünftige Übernahme von TrenchBoot-Patches erleichtern. Das Projekt nutzt Sicherheitstechnologien von AMD und Intel und erfordert Modifikationen am GRUB-Bootloader und am Linux-Kernel.
Laut Sakkinen: „Der Großteil davon ist Ross Philipsons TPM-Aktivierung für TrenchBoot. Das legt TPM-Konstanten offen und entkoppelt und verbessert die Robustheit von tpm_buf ein wenig, um einen minimalen frühen TPM-Treiber zu implementieren.“ Früher Boot-Code initialisiert TPM-PCRs vor dem Kernel-Eintrittspunkt und misst initrd, Boot-Parameter und TrenchBoot-Metadaten. Sakkinen sagte auch: „Selbst wenn sich TrenchBoot als leeres Los herausstellen sollte, wäre das schlimmste mögliche Ergebnis für den TPM-Treiber, dass die Dinge ein wenig aufgeräumt werden.“
Oracle ist ein bedeutender Unterstützer des TrenchBoot-Projekts, das sich seit mehreren Jahren in der Entwicklung befindet. Interessierte können weitere Informationen über TrenchBoot auf TrenchBoot.org finden.
Originale Berichterstattung lesen
💬 Kommentare
📜 Kommentar-Richtlinie