Lindsay Clancy, die zuggegeben hat, ihre drei Kinder getötet zu haben, sich aber aufgrund einer Wochenbettdepression nicht schuldig pleidierte, „flehte in den Monaten vor den Taten um Hilfe“, wie ihre ehemalige Schwiegermutter im Mordprozess aussagte. Die Verteidigung legte Zeugenaussagen vor, die darauf hindeuten, dass Clancy vor dem Vorfall Unterstützung bei ihren psychischen Problemen suchte. Eine Psychologin sagte am Dienstag aus, dass Clancy ihr erzählt habe, eine Stimme habe ihr befohlen, ihre Kinder zu töten.
Die Aussage von Clancys ehemaliger Schwiegermutter bestätigt die Behauptungen, dass Clancy zu kämpfen hatte und aktiv Unterstützung suchte. Der Bericht der Psychologin schildert Clancys Erklärung für die Tötungen und führt sie auf akustische Halluzinationen zurück. Clancy hat sich aufgrund von Geisteskrankheit nicht schuldig bekannt und führt eine Wochenbettdepression als Ursache für ihre Handlungen an. Keine rechtsgerichteten Medien berichteten über diese spezifische Aussage.
Der Fall wird vor Gericht in Massachusetts fortgesetzt, wobei der Schwerpunkt nun darauf liegt, inwieweit Clancys psychischer Zustand zum Tod ihrer Kinder und ihrem anschließenden Selbstmordversuch beigetragen hat. Der Prozess befindet sich in der vierten Woche, und die Verteidigung baut ihren Fall auf der Behauptung auf, dass Clancy zum Zeitpunkt der Tragödie eine schwere psychische Krise erlebte.
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