Levan Koguashvilis ‚Guria‘ feiert Premiere auf dem Filmfestival Venedig
Kunst
⚠ Einzelquelle
2h ago

Levan Koguashvilis ‚Guria‘ feiert Premiere auf dem Filmfestival Venedig

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten

Die Tragikomödie ‚Guria‘ von Levan Koguashvili mit Zuriko in der Hauptrolle wird am 9. September in der Spotlight-Sektion des Filmfestivals Venedig ihre Premiere feiern. Der Schwarzweißfilm spielt in der Region Gurien im Westen Georgiens und folgt einem 45-jährigen Witwer und Landwirt, der sich mit Liebe und den Herausforderungen des Verkaufs von Haselnüssen auseinandersetzt.

Der Film ist eine Koproduktion von Georgiens Kino Iberica, der Schweiz Cineworx, Luxemburgs Tarantula und Bulgariens ArtFest. Die finanzielle Unterstützung kommt auch vom türkischen Ministerium für Kultur und Tourismus, dem norwegischen SoRFond Film Fund und dem Red Sea Fund aus Saudi-Arabien. Frühere Arbeiten von Koguashvili umfassen ‚Street Days‘ (2010), ‚Blind Dates‘ (2013) und ‚Brighton 4th‘ (2021).

Koguashvili erklärte, dass die umfangreiche Koproduktion durch Finanzierungsbedarf getrieben sei. „Im Grunde ging die Idee, so viele Parteien einzubinden, von der Finanzierung aus. Wir mussten nach vielen Koproduzenten suchen. In unserem Fall bekommt man von verschiedenen Stellen ein wenig Geld“, sagte er. Er räumte die logistischen Herausforderungen bei der Verwaltung einer multinationalen Produktion ein, betonte aber die Vorteile einer „internationalen Crew“, darunter ein Toningenieur aus der Schweiz und ein Cutter aus Luxemburg. Er drückte seine Dankbarkeit dafür aus, dass sich die Parteien für die Geschichte interessierten und Unterstützung leisteten.

Die saudischen Koproduzenten schlossen sich dem Projekt erst spät im Prozess an, nachdem Koguashvili 20 Minuten Filmmaterial im Red Sea Industry Park präsentiert und Preise erhalten hatte. „Wir sammelten noch Geld für einige Nachdrehs, und… so kamen die saudischen Koproduzenten an Bord. Das war eine wirklich große Hilfe, im allerletzten Moment.“

‚Guria‘ wurde gemeinsam von Koguashvili und Boris Frumin, seinem ehemaligen NYU-Professor, geschrieben. Koguashvili beschrieb ihren kollaborativen Prozess: „Ich bringe das Material, georgische Szenen, Lebenssituationen, Charaktere, Protagonisten, und wir diskutieren, was wir damit machen, wie wir die Geschichte verbinden.“ Er betonte die Bedeutung starker, filmischer Szenen, während Frumin sich durch die Struktur und Logik der Geschichte auszeichnet. „Er ist in dieser Hinsicht sehr ein Lehrer, was die Logik der Geschichtsentwicklung betrifft, und das habe ich von ihm gelernt“, sagte Koguashvili.

War das hilfreich?

Originale Berichterstattung lesen

💬 Kommentare

📜 Kommentar-Richtlinie