Letzte Staffel „Babylon Berlin“ thematisiert Hitlers Krankengeschichte und politische Umwälzungen
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16m ago

Letzte Staffel „Babylon Berlin“ thematisiert Hitlers Krankengeschichte und politische Umwälzungen

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Die fünfte und abschließende Staffel der Serie „Babylon Berlin“ spielt im Jahr 1933, während des Machtantritts der Nationalsozialisten, und konzentriert sich auf die Untersuchung von Adolf Hitlers Krankenakte durch die Kriminalpolizei. Die Serie, die ab dem 10. September in der ARD-Mediathek und ab dem 19. und 25. September im Ersten ausgestrahlt wird, zeigt Gereon Rath, Charlotte Ritter und andere Beamte, die versuchen, biografische Legendenbildung des Reichskanzlers zu verhindern. Die Storyline um Hitlers verschollene Krankenakte, die in der Romanvorlage nicht vorkommt, wird zum zentralen Plot-Element, während die SA frühere Mitwisser aus dem Lazarett ermordet. Die Serie inszeniert politische Zeitgeschichte, indem sie SA-Gefängnisse, das Reichstags-Vorzimmer und die Villa von Alfred Nyssen zeigt. Die Produktion fand unter anderem im Haus des Rundfunks und an der Volksbühne statt. Während die Serie bildgewaltig und spannend ist, wird die Storyline um Hitlers Krankenakte als konstruiert empfunden. Parallel dazu zeigen linke Medien eine zunehmende politische Polarisierung in Deutschland, insbesondere nach dem Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt, wo die AfD Zuwächse verzeichnete und die CDU Verluste hinnehmen musste. Friedrich Merz, der Kanzler, sieht sich mit wachsender Verschuldung, Haushaltsdisziplin und der Frage nach einer Steuerreform konfrontiert. Ein geplantes Denkmal zur Einheit Deutschlands in Berlin verzögert sich seit 20 Jahren.

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