Die US-Bezirksrichterin Leonie Brinkema wies die Behauptung der Regierung zurück, dass ein 1,8 Milliarden Dollar schwerer „Anti-Weaponization Fund“, der zur Entschädigung von Verbündeten des ehemaligen Präsidenten Donald Trump gedacht war, aufgegeben worden sei, und weigerte sich, eine Klage gegen dessen Einrichtung abzuweisen. The Washington Times und PBS Newshour berichteten beide, dass Richterin Brinkema trotz Zusicherungen eines Regierungsanwalts, die Verwaltung habe die Pläne für den Fonds eingestellt, entschied, dass die Ansprüche des Falles nicht hinfällig seien. Der Fonds wurde ursprünglich vorgeschlagen, um Anwaltskosten für Personen zu decken, die potenziell ins Visier von Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Angriff auf das Kapitol am 6. Januar und anderen politisch motivierten Untersuchungen geraten könnten. Die Regierung hatte argumentiert, dass die Klage ohne Grundlage sei, da der Fonds nicht weiter verfolgt werde.
Beide Medien berichteten, dass die Richterin von den Behauptungen der Regierung nicht überzeugt war. Das Verfahren wird fortgesetzt, sodass die Kläger die Rechtmäßigkeit und Absicht des Fonds trotz der erklärten Kursänderung der Verwaltung anfechten können.
Unserer Einschätzung nach ist Richterin Brinkema trotz der Behauptungen der Verwaltung, den „Anti-Weaponization Fund“ aufgegeben zu haben, nicht überzeugt und wird den Rechtsstreit fortsetzen lassen. Die wiederholten Behauptungen der Regierung, dass der Fonds nicht mehr verfolgt werde, haben das Gericht nicht zufrieden gestellt, was auf ein mangelndes Vertrauen in die Absichten der Verwaltung hindeutet. Dies deutet auf einen anhaltenden Rechtsstreit über die Rechtmäßigkeit und den Zweck des Fonds hin, selbst bei der erklärten Kursänderung der Verwaltung.
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