Iranische Finanznetzwerk: Deutsche Bank im Visier von Teheran
Politik
✓ Neutralisiert●●○
1h ago

Iranische Finanznetzwerk: Deutsche Bank im Visier von Teheran

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten
2 Quellen: 1 links · 1 Mitte · 0 rechts
Image: Spiegel De

Eine deutsche Bank, die TEN31-Bank in Ottobrunn bei München, geriet im Sommer 2023 ins Visier von Ermittlern, nachdem verdächtige Geldtransaktionen im Wert von 147 Millionen Euro innerhalb von zehn Monaten über ein einzelnes Konto der Bank liefen, von denen ein Großteil von Firmen mit Verbindungen zum iranischen Regime stammte. Interne Schreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) legen nahe, dass die Zahlungen mehr als die Hälfte der Bilanzsumme der Bank ausmachten. Es besteht der Verdacht, dass versucht wurde, die Mehrheitsanteile an der Bank im Auftrag der iranischen Shahr Bank zu erwerben, um Geschäfte zu tätigen, die einer anderen Bank zuvor verboten worden waren. Die Shahr Bank ist eine halbstaatliche iranische Bank, die seit Jahren vom US-Finanzministerium sanktioniert ist und im Verdacht steht, illegale Ölgeschäfte zu koordinieren. Eine dreiköpfige Delegation der Shahr Bank soll die Zentrale der TEN31 im Jahr 2023 besuchen wollen, was zu Besorgnis über unerwünschte Aufmerksamkeit und geheimdienstliche Ermittlungen führte. Die TEN31 bestreitet, von einem solchen Besuch Kenntnis zu haben. Die BaFin hat den Verkauf der Bankanteile gestoppt und den Beteiligten die Stimmrechte entzogen, jedoch gibt es Berichte über einen neuen Kaufversuch über eine Schweizer Firma im Kanton Zug, an dem eine Person beteiligt ist, die auch beim ersten Übernahmeversuch involviert war. Die Dokumente deuten darauf hin, dass Verbindungen zwischen den beiden Übernahmeversuchen bestehen.

Was noch nicht bekannt ist

  • Ob die Delegation der Shahr Bank die TEN31 tatsächlich besucht hat, bleibt unklar, da die Bank dies bestreitet.
  • Der genaue Zweck des neuen Kaufversuchs über die Schweizer Firma ist nicht vollständig dargelegt.

Hintergrund

  • Im Sommer 2023 geriet die TEN31-Bank in Ottobrunn aufgrund verdächtiger Geldtransaktionen ins Visier von Ermittlern [Fact Refinery, 2023-MM-DD, date to be filled when known].
  • Die verdächtigen Transaktionen beliefen sich auf 147 Millionen Euro innerhalb von zehn Monaten und stammten größtenteils von Firmen mit Verbindungen zum iranischen Regime [Fact Refinery, 2023-MM-DD, date to be filled when known].
  • Die Shahr Bank ist eine halbstaatliche iranische Bank, die seit Jahren vom US-Finanzministerium sanktioniert ist [background knowledge].
  • Die BaFin hat den Verkauf von Bankanteilen gestoppt und den Beteiligten die Stimmrechte entzogen [Fact Refinery, 2023-MM-DD, date to be filled when known].

Unsere Einschätzung

Unsere Lesart ist, dass hier ein klarer Versuch unternommen wurde, durch den Erwerb einer deutschen Bank Sanktionen zu umgehen und Geschäfte zu tätigen, die andernfalls nicht möglich wären. Die wiederholten Übernahmeversuche, trotz BaFin-Eingriffen, deuten auf eine hohe Priorität und Hartnäckigkeit seitens der Shahr Bank hin. Die Verwendung einer Schweizer Firma für den zweiten Versuch verstärkt den Verdacht auf eine bewusste Verschleierung der wahren Absichten.

Worauf zu achten ist

  • Ob die BaFin weitere Schritte unternimmt, um den neuen Kaufversuch über die Schweizer Firma zu blockieren, ist zu beobachten [BaFin-Pressemitteilungen].
  • Die Klärung, ob die Delegation der Shahr Bank die TEN31 tatsächlich besucht hat, könnte weitere Hinweise auf die Absichten liefern [Gerichtsdokumente, falls verfügbar].
  • Eine Veröffentlichung detaillierterer Informationen über den Zweck des neuen Kaufversuchs wäre aufschlussreich [Schweizer Handelsregister, Zug].
War das hilfreich?

Originale Berichterstattung lesen

💬 Kommentare

📜 Kommentar-Richtlinie