Die Abgeordnete Ilhan Omar gab an, keine Kenntnis von einer familiären Beziehung zu ihrem Ex-Mann Ahmed Nur Said Elmi zu haben, während eine Bundesuntersuchung zu ihrem Einwanderungsstatus andauert. Die Untersuchung, die eine Überprüfung der Einwanderungsformulare ihres Vaters und DNA-Beweise umfasst, konzentriert sich auf Vorwürfe, dass Omar 2009 ihren Bruder heiratete, um dessen US-Staatsbürgerschaft zu erleichtern. Omar hatte ähnliche Anschuldigungen bereits 2016 als „absurd und anstößig“ zurückgewiesen. Die Ermittlungen des Justizministeriums begannen Mitte Oktober; das FBI durchsuchte Omars Haus und lud zahlreiche Personen, darunter Verwandte, vor Gericht. Laut Quellen beabsichtigen die Bundesstaatsanwälte, DNA-Beweise zu verwenden, um festzustellen, ob Omar ihren Bruder geheiratet hat. Omar bezeichnete die Untersuchung als politisch motivierten Angriff und griff damit Behauptungen auf, von der Vorgängerregierung ins Visier genommen worden zu sein. Sie beteuert ihre Unschuld und gelobt, sich nicht zum Schweigen bringen zu lassen. Gesetzgebungen, die Omar zuvor verabschiedet hat, bleiben rechtlich bindend, obwohl Gesetze, die mit nur einer Stimme Differenz verabschiedet wurden, laut Rechtsexperten rechtlichen Anfechtungen ausgesetzt sein könnten.
In der MSNBC-Sendung „All In with Chris Hayes“ antwortete Omar auf die Frage, ob ihr Ex-Mann ihr Bruder sei, mit den Worten: „Meines Wissens nach nicht“. Diese Antwort folgt auf ein früheres Dementi im Jahr 2016 gegenüber dem Minnesota Public Radio. Die Untersuchung prüft zudem, ob Omars Vater, Nur Omar Mohamed, falsche oder unvollständige Angaben in seinen Einwanderungsformularen gemacht hat, insbesondere im Hinblick auf das Alter seiner Tochter. Berichten zufolge wurde Omar im Jahr 2000 im Alter von 17 Jahren US-Bürgerin.
Unserer Einschätzung nach sieht sich die Abgeordnete Omar einer vielschichtigen Untersuchung gegenüber, die potenziell schwerwiegende Auswirkungen auf ihre politische Karriere haben könnte. Die Vorwürfe, kombiniert mit der Hausdurchsuchung und der laufenden Prüfung der Einwanderungsgeschichte ihrer Familie, deuten auf einen koordinierten Versuch hin, ihre Legitimität infrage zu stellen. Ihre Charakterisierung der Untersuchung als politisch motiviert scheint eine direkte Reaktion auf den Zeitpunkt und den Umfang der Ermittlungen zu sein, angesichts der Aufmerksamkeit für Einwanderungsfragen in anderen Bereichen der Regierung [Fact Refinery, 2026-10-19, 2026-10-22].
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