Forscher haben erfolgreich menschliche Hirnzellen in Mäuse transplantiert, denen die Hirnrinde fehlt. Dies stellt die bisher umfangreichste Integration von menschlichem Hirngewebe in eine andere Spezies dar.
Einer aktuellen Veröffentlichung in *Nature* zufolge handelte es sich bei den transplantierten Zellen um Hirnorganoide – dreidimensionale Strukturen, die aus menschlichem Hirngewebe gezüchtet wurden. Die in der Studie verwendeten Mäuse hatten keine Hirnrinde, einen kritischen Teil des Gehirns, der für höherwertige kognitive Funktionen verantwortlich ist.
Die Forschung wurde in der *Nature* Podcast-Episode vom 16. September 2026 hervorgehoben. Der Podcast behandelte auch Forschungsergebnisse zur antiken asiatischen Stadtplanung, die Entstehung eines Tsunamis, der von entfernten Sensoren erfasst wurde, und ein KI-Tool namens Paper2Agent, das es Forschern ermöglicht, mit wissenschaftlichen Arbeiten zu interagieren.
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