Forscher haben in den letzten zehn Jahren eine deutliche Beschleunigung der globalen Erwärmungsrate festgestellt. Nach Berücksichtigung natürlicher Klimaschwankungen stellten sie fest, dass sich der Planet jetzt schneller erwärmt als bisher beobachtet.
Eine neue Studie zeigt, dass die globale Erwärmung „in einen höheren Gang geschaltet hat“. Die Forscher fanden heraus, dass nach Entfernung der Auswirkungen von El Niño, Vulkanausbrüchen und Sonnenzyklen sich der Planet in den letzten zehn Jahren um etwa 0.35°C pro Jahrzehnt erwärmt hat. Dies ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zur Periode von 1970 bis 2015, die eine Erwärmung von knapp unter 0.2°C pro Jahrzehnt verzeichnete.
Die Beschleunigung der Erwärmung wurde um 2013-2015 herum sichtbar und wurde in fünf großen globalen Temperaturdatensätzen konsistent beobachtet. Die Forscher berichten über diesen Befund mit einer statistischen Sicherheit von mehr als 98 %. Die Studie liefert Beweise dafür, dass die Geschwindigkeit, mit der sich die Erde erwärmt, nicht konstant ist, sondern zunimmt.
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