Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass in Deutschland das Einkommen stark von Faktoren wie Bildung, Arbeitszeit, Geschlecht und Kinder abhängt. Gleichzeitig äußern Führungskräfte deutscher Unternehmen überwiegend Unzufriedenheit mit der Arbeit der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU), obwohl die Ablehnung geringfügig nachlässt. Die eigene Wirtschaftslage bewerten Manager jedoch zunehmend positiver.
Laut einer Befragung des Umfrageinstituts Civey im Auftrag des Handelsblatts gaben 80 Prozent der 5000 befragten leitenden Führungskräfte an, eher oder sehr unzufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung zu sein, während nur 20 Prozent eher oder sehr zufrieden waren. Diese Bewertung blieb zwischen Mai und August unverändert. Die Ergebnisse stimmen mit Daten überein, die Forsa regelmäßig in der Gesamtbevölkerung erhebt, wo 85 Prozent der Deutschen nach der politischen Sommerpause ebenfalls unzufrieden mit der Arbeit von Merz waren. Der Kanzler befindet sich kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf dem niedrigsten Beliebtheitsniveau seit Amtsantritt Anfang 2025.
Linke Medien betonen die Unzufriedenheit der Bevölkerung und der Führungskräfte mit der Regierungspolitik, während rechtsgerichtete Berichterstattung die sich verbessernde Wirtschaftslage der Unternehmen hervorhebt. Nicht im Streit ist, dass die Unzufriedenheit mit der Regierung weiterhin hoch ist, aber leicht abnimmt.
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