Flüge am internationalen Flughafen Soekarno-Hatta in Jakarta und an fünf weiteren indonesischen Flughäfen wurden am Sonntag ausgesetzt, nachdem der Vulkan Anak Krakatau ausgebrochen war, was über 22.000 Passagiere betraf. Der Vulkan zeigte bereits am Freitag Aktivität, mit Lavableitungen, die am Samstag beobachtet wurden, und zwei weiteren Ausbrüchen, die am Sonntag registriert wurden. Die Behörden stellten den Betrieb zunächst um 1:30 Uhr Ortszeit ein, nachdem vulkanische Asche im Luftraum festgestellt wurde, und verlängerten die Schließung mehrfach bis 17:30 Uhr. Insgesamt waren 516 Flugbewegungen betroffen, darunter 202 am Soekarno-Hatta, was Routen nach Singapur, Doha, Sydney, Kuala Lumpur und Bali beeinträchtigte. Es wurden keine Verletzten gemeldet und keine Evakuierungsbefehle erlassen, aber Anwohner in der Nähe des Vulkans litten unter Augenreizungen durch die Asche, was einige Schulen dazu veranlasste, Aktivitäten abzusagen. Lana Saria, Leiterin der indonesischen geologischen Behörde, erklärte, dass die Aktivität am Anak Krakatau seit Juli zugenommen habe, was auf eine kontinuierliche Magmazufuhr hindeute. Der Vulkan, der Anfang des 20. Jahrhunderts entstand und 2018 teilweise zusammenbrach und einen tödlichen Tsunami auslöste, ist weiterhin aktiv, wobei Aschesäulen eine Höhe von bis zu 15.240 Metern erreichen. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt Indonesiens überwacht die Situation genau und koordiniert sich mit den Fluggesellschaften, wobei die Sicherheit Priorität hat und mögliche kaskadierende Störungen des Flugplans anerkannt werden. Das Verkehrsministerium hat die Schließung des Flughafens bis 13:30 Uhr Ortszeit verlängert, und Gesundheitsbeamte fordern die Bewohner der betroffenen Gebiete auf, Gesichtsmasken zu tragen. Links- und linksgerichtete Quellen betonen die Störung des Flugverkehrs und die Auswirkungen auf die Passagiere, während rechtsgerichtete Berichterstattung sich auf die operative Reaktion und die Koordination zwischen den Behörden konzentriert. Die vulkanische Aktivität und die daraus resultierenden Flugausfälle werden nicht bestritten.
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