Der pakistanische Filmemacher Umair Bilal beschreibt seinen unkonventionellen Ansatz bei der Regie des Dokumentarfilms ‘As Light as Air’, der in Locarno Premiere feiert. Er verbrachte Monate damit, zu versuchen, in Sehwan, Pakistan, zu drehen, bevor ihm klar wurde, dass er die Regiekontrolle aufgeben und den natürlichen Rhythmus der Stadt das Projekt leiten lassen musste.
Bilal erklärte, dass seine anfänglichen Versuche, den Film zu inszenieren, kontraproduktiv gewesen seien. „Jedes Mal, wenn ich versuchte, diese Logik Sehwan aufzuzwingen, hatte ich das Gefühl, gegen den Ort und nicht mit ihm zusammenzuarbeiten“, sagte er gegenüber Variety. Diese Erkenntnis führte ihn dazu, traditionelle Regiemethoden aufzugeben und stattdessen in die Umgebung einzutauchen.
Der Debütfilm ‘As Light as Air’ konzentriert sich auf eine sufige Tranceerfahrung innerhalb der Stadt Sehwan. Bilals veränderter Ansatz deutet darauf hin, dass die Erfassung der Essenz dieser spirituellen Praxis das Aufgeben ihres inhärenten Flusses erfordert, anstatt zu versuchen, sie durch konventionelle Filmtechniken zu formen. Er beschrieb, wie er „Teil ihres Rhythmus“ wurde, was eine vollständige Immersion in die Kultur und Umgebung andeutet, die er dokumentierte.
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