Ein neuer Film, „Das Mädchen mit der Leica“, unter der Regie von Alina Marazzi, stellt das populäre Verständnis des Fotografen Robert Capa in Frage, indem er die Beiträge der deutschgeborenen Fotojournalistin Gerda Taro (geborene Gerta Pohorylle) hervorhebt. Marazzis Film zielt darauf ab, den Mythos von Capa als einsamen, reisenden Fotografen zu zerstreuen. Der Film beleuchtet Taros Erbe und offenbart ihre entscheidende Rolle bei der Schaffung einiger der ikonischsten Kriegsfotografien des 20. Jahrhunderts. „Das Mädchen mit der Leica“ behauptet, dass Taro nicht einfach nur Capas Assistentin war, sondern eine vollwertige künstlerische Partnerin, die an der Entstehung ihrer berühmten Bilder beteiligt war. Der Film präsentiert ein Porträt von Taro als Fotografin mit eigener Stimme, unabhängig von ihrer Verbindung zu Capa.
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