Tief unter See-Vulkanen könnte die Erde auf natürliche Weise Gold konzentrieren. Forscher, die vulkanisches Glas vom Kermadec-Inselbogen analysierten, stellten fest, dass wiederholtes Schmelzen von wasserreichem Mantel unter Subduktionszonen allmählich Gold in aufsteigender Magma konzentriert.
Die Studie, die sich auf den Kermadec-Inselbogen nördlich von Neuseeland konzentriert, zeigt einen Prozess, bei dem intensives Schmelzen schwefelreiche Mineralien abbaut, die normalerweise Gold einfangen. Dies setzt das Metall in die Schmelze frei und schafft effektiv eine natürliche 'Goldküche' im Erdmantel. Die Forscher analysierten vulkanisches Glas, um zu dieser Schlussfolgerung zu gelangen.
Der Schlüssel zu dieser Konzentration liegt in den Bedingungen, die in Subduktionszonen herrschen – Gebieten, in denen eine tektonische Platte unter eine andere gleitet. Das wiederholte Schmelzen von wasserreichem Mantel in diesen Zonen ist entscheidend. Laut Quelle: „Wasserreicher Mantel schmilzt sich wiederholt unter Subduktionszonen und konzentriert allmählich Gold in aufsteigender Magma.“ Dieser Prozess zielt nicht darauf ab, neues Gold zu erzeugen, sondern vielmehr, bestehendes Gold aus Mineralien freizusetzen, die es sonst festhalten würden.
Die Forschung zeigt, wie geologische Prozesse die Verteilung wertvoller Metalle innerhalb der Erde beeinflussen können. Durch das Verständnis dieser Mechanismen können Wissenschaftler Einblicke in die Entstehung von Goldlagerstätten gewinnen und möglicherweise Explorationsstrategien verbessern.
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