Dokumente deuten darauf hin, dass New York die Öffentlichkeit über die Luftqualität nach dem 11. September in die Irre führte
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1h ago

Dokumente deuten darauf hin, dass New York die Öffentlichkeit über die Luftqualität nach dem 11. September in die Irre führte

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Beamte der Stadt New York besaßen Beweise für potenziell gefährliche Luftverhältnisse in Lower Manhattan nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, während sie die Öffentlichkeit gleichzeitig beruhigten, dass eine Rückkehr in das Gebiet nur ein minimales langfristiges Gesundheitsrisiko darstelle. Die Mamdani-Verwaltung veröffentlicht über 170.000 Seiten Dokumente, die die Überwachung von giftigem Staub und Schutt durch die Stadt in den Monaten nach dem Zusammenbruch des World Trade Centers detailliert beschreiben. Die Aufzeichnungen zeigen, dass im November 2001 die Konzentrationen der Karzinogene Benzol und Asbest noch anstiegen und eine schädliche Präsenz von Karzinogenen bis Juli 2002 anhielt.

Der Abgeordnete Jerrold Nadler (D-NY) gab an, er habe Bedenken hinsichtlich des Mangels an öffentlicher Offenlegung gegenüber den ehemaligen Bürgermeistern Rudy Giuliani und Michael Bloomberg geäußert, aber seine Bedenken wurden abgetan. „Sie wussten um die Luftqualität und haben im Wesentlichen nichts dagegen unternommen“, sagte Nadler der New York Times und fügte hinzu: „Ich vermute, dass ihnen nur die Wiedereröffnung der Wall Street am Herzen lag und sie sich nicht um die Gesundheit der Menschen dort kümmerten.“ Sowohl Giuliani als auch Bloomberg erklärten wiederholt, dass das Gebiet in der Nähe von Ground Zero sicher sei.

Die Veröffentlichung dieser Dokumente fällt mit den sich abzeichnenden gesundheitlichen Folgen für diejenigen zusammen, die den Schadstoffen ausgesetzt waren, ein Vierteljahrhundert später. Der ehemalige Gouverneur von New York, George Pataki, gab bekannt, dass bei ihm eine restriktive Atemwegserkrankung diagnostiziert wurde, die die Ärzte seiner Exposition am Tatort zuschreiben. Giuliani erlitt im Mai ebenfalls eine Lungenentzündung, die durch eine nach seiner Arbeit am Ground Zero diagnostizierte Atemwegserkrankung kompliziert wurde. Tausende von Ersthelfern, Anwohnern und anderen haben Krebs, Atemwegserkrankungen und andere Erkrankungen entwickelt, die mit der Exposition in Verbindung stehen.

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