Microsoft hat sein DirectX-Backend erfolgreich zu einem offiziellen Ziel innerhalb der LLVM-Compiler-Infrastruktur gemacht. Dieser Schritt, der seit Jahren in Arbeit ist, ermöglicht die Reduzierung der LLVM Intermediate Representation (IR) in die DirectX Intermediate Language (DXIL) für die Verwendung mit Windows DirectX 12-Grafiktreibern.
In den letzten vier Jahren befand sich das DirectX-Backend in der Entwicklung innerhalb von LLVM, zunächst als experimentelles Ziel. Es war nicht in den Standard-LLVM-Builds enthalten. Die Änderung zum offiziellen Status wurde mit einem Patch bestätigt, das von Microsoft HLSL-Compiler-Ingenieur Farzon Lotfi eingereicht wurde, der erklärte: „Diese Änderung entfernt das DirectX-Backend aus dem experimentellen Status und fügt das Clang-dxc-Frontend hinzu, damit die Community den neuen Backend testen kann.“ Die Entscheidung folgte einer Diskussion auf der LLVM Discourse-Plattform.
Microsoft plant, den LLVM DirectX-Code weiter zu verbessern. Laut Lotfi wird die zukünftige Arbeit auf die Unterstützung von Grafik- und Raytracing-Shadern, die neuesten Shadermodelle und die Verbesserung der Integration zwischen dem HLSL-Frontend von Clang und dem Backend Codgen konzentriert werden. Das Unternehmen erwartet mehr Benutzerfeedback, da das Backend nun ein offizielles Ziel ist und Clang-dxc standardmäßig aktiviert ist, was bei der Konformität und Leistungsoptimierung helfen wird.
Die Unterstützung von Clang-dxc und HLSL wird standardmäßig ab der LLVM 24-Version im nächsten Jahr aktiviert.
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