Eine aktuelle Untersuchung von Essgewohnheiten zeigt eine wachsende Akzeptanz und sogar Präferenz für das Nebeneinandersitzen in Restaurants. Die Praxis, die oft als unkonventionell gilt, gewinnt an Bedeutung, da Esser Intimität und ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis priorisieren.
Eine Redakteurin von Eater bemerkte kürzlich die „unausgesprochene Scham“, die mit dem Nebeneinandersitzen verbunden ist, und erinnerte sich an den Kommentar eines Kellners, als sie und ihr Partner beschlossen, nebeneinander in einer Cocktailbar zu sitzen: „Oh, ihr seid also die Leute, die nebeneinander sitzen.“ Diese Beobachtung löste eine Diskussion darüber aus, warum diese Sitzanordnung manchmal als „peinlich“ oder „mitabhängig“ angesehen wird. Die Redakteurin argumentiert, dass das Annehmen von „Einfachheit“ und das Priorisieren persönlicher Freude gegenüber der Wahrnehmung anderer entscheidend ist.
Cynthia, ein saisonales Degustationsmenü-Restaurant im West Village von New York City, entwirft seinen Raum bewusst so, dass das Nebeneinandersitzen möglich ist. Laut der Gründerin und Geschäftsführerin von Cynthia war das Design ein „Zusammenspiel der räumlichen Beschränkungen und gleichzeitig der Versuch, den perfekten Tisch zu schaffen, auf dem ich gerne sitzen würde [...] für diese kleinen Nischen [im Layout des Restaurants].“ Die Gründerin bemerkte, dass sie und ihr Partner auch gerne nebeneinander sitzen.
Eine interne Diskussion unter den Kollegen von Eater zeigte Unterstützung für die Sitzanordnung, wobei viele die erhöhte Intimität und Verbundenheit schätzten, die sie fördert.
Originale Berichterstattung lesen
💬 Kommentare
📜 Kommentar-Richtlinie