De Niro denkt über 9/11 nach, Tribeca Filmfestival-Premiere
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4h ago

De Niro denkt über 9/11 nach, Tribeca Filmfestival-Premiere

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten

Robert De Niro, Mitbegründer des Tribeca Film Festivals, erinnerte sich an die Premiere von Paul Greengrass’ *United 93* im Jahr 2006 und deren Auswirkungen auf die Familien der Opfer der Anschläge vom 11. September. Der Film, der die Ereignisse an Bord von United Airlines Flug 93 darstellte, wurde trotz Bedenken, dass es „zu früh“ nach der Tragödie sei, als Eröffnungsfilm des Festivals ausgewählt. De Niro, zusammen mit seiner Produktionspartnerin Jane Rosenthal und dem Festivalpersonal, lud die Familienangehörigen der auf dem Flug Verstorbenen zur Vorführung im Ziegfeld Theater in Midtown Manhattan ein. Ein Besucher der Premiere beschrieb eine starke emotionale Reaktion der Familienangehörigen während und nach dem Film. Der Autor, der das Ereignis damals für seinen Arbeitgeber berichtete, hatte die Anschläge vom 11. September aus erster Hand miterlebt, die brennenden Türme von einem Apartment in der Innenstadt aus beobachtet und die Folgen in Union Square beobachtet. Er stellte zunächst in Frage, ob es notwendig sei, die Ereignisse durch einen Film noch einmal aufzuarbeiten, fand die Erfahrung aber zutiefst bewegend. Die Familienangehörigen äußerten zwar nicht unbedingt „Glück oder Zufriedenheit“, aber ein Gefühl der Erleichterung, ihre Erinnerungen an ihre Lieben teilen zu können. Die Vorführung gipfelte in intensivem Weinen der Familienangehörigen im Logenbereich des Theaters, als der Film endete, eine „tragische Kakophonie“, an die sich der Autor bis heute erinnert. Greengrass’ Regie wurde für ihre Fähigkeit gelobt, die abstrakte Erfahrung des 11. September in eine viszerale Kinoerfahrung zu übersetzen und das Publikum sanft durch die Ereignisse dieses Tages zu führen.

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