College-Footballspiele werden zunehmend in internationalen und NFL-Stadien ausgetragen, ein Schritt, der durch die Generierung von Einnahmen motiviert ist und den Sport von seiner traditionellen Campus-Umgebung trennt. North Carolina wird seine Saison gegen TCU in Dublin, Irland, beginnen, was das fünfte Jahr in Folge ist, in dem Irland ein Spiel der Woche 0 ausrichtet. Arizona State wird später in der Saison im Londoner Wembley-Stadion auf Kansas treffen.
Diese Expansion spiegelt einen Trend in der NFL wider, die ihre internationale Präsenz ebenfalls ausbaut und in dieser Saison neun Spiele in internationalen Stadien geplant hat. Kommentatoren stellen jedoch in Frage, ob der einzigartige Reiz des College-Footballs – die Traditionen und die Atmosphäre rund um die Spiele auf dem Campus – auf internationale Zuschauer übertragbar ist.
Der Wandel wird durch Universitäten und Rundfunkanstalten motiviert, die ihre Einnahmen maximieren wollen. Sie betrachten College-Footballteams als ein vermarktbares Produkt und verlegen Spiele an Standorte mit hoher Nachfrage. Wie ein Autor feststellt, verbringen College-Studenten Jahre damit, ihre Zeit auf dem Campus zu erwarten und dann sehnsüchtig nach einer Rückkehr. Dieses Gefühl scheinen Administratoren und Rundfunkanstalten zu übersehen, während sie finanzielle Gewinne priorisieren.
Der Autor argumentiert, dass das, was College-Football besonders macht, nicht die Spielqualität ist – die in Profi-Ligen zu finden ist –, sondern das gesamte Erlebnis rund um das Spiel. Dazu gehören Pre-Game-Tailgates, Schulbands, Wiedersehen und die allgemeine Atmosphäre auf und um den Campus. Diese Atmosphäre, so der Autor, wird in internationalen oder NFL-Stadien kaum repliziert werden können.
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