Berliner Döner-Hype: Wachsfiguren, Gratis-Kebabs und ein neues Getränk
Politik
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51m ago

Berliner Döner-Hype: Wachsfiguren, Gratis-Kebabs und ein neues Getränk

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Image: Sueddeutsche De

Berlin erlebt derzeit eine ungewöhnliche Welle des Interesses an Döner Kebab. Madame Tussauds enthüllte eine Wachsfigur eines Döners, der aus Paraffin und Farbe hergestellt wurde und nicht zum Verzehr bestimmt ist. Die Aktion ist Teil eines Trends, bei dem in Berlin regelmäßig kostenlose Kebabs verteilt werden, um auf verschiedene Anliegen aufmerksam zu machen. Laut Madame Tussauds werden täglich 400.000 Döner in Berlin verspeist, und 250 Berliner Fleischbetriebe produzieren 80 Prozent der Döner-Drehspieße in ganz Europa. Das Wachsfigurenkabinett hat für 20.000 Euro eine Dönerbude mit einem digitalen Drehspieß nachgebaut, wobei ein echter Döner als Modell diente. Tarik Kara, ein bekannter Imbissbetreiber, dessen Gemüsekebab in der New York Times gelobt wurde, war bei der Präsentation dabei.

Parallel dazu wird in Berlin ein neues Getränk namens „Kebab-Wasser“ vorgestellt, das von einem Fuhr- und Lieferunternehmen in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern einer Universität in Tallinn entwickelt wurde. Es soll den Geschmack von Döner mit der Notwendigkeit der Flüssigkeitszufuhr nach einer durchzechten Nacht verbinden. Ein Restaurant in der Gipsstraße bietet den Kebab für 13,50 Euro an und veranstaltet eine „After Wort Rave“ zur Präsentation des neuen Getränks.

Die Linke, SPD und Grüne haben sich zudem auf einen gemeinsamen Notfallplan gegen Antisemitismus geeinigt, der in den Sondierungsgesprächen für eine mögliche Koalition eine Rolle spielt. Dieser Plan sieht vor, dass bei Verstoß gegen die Regeln (z.B. Alkoholkonsum in den Gruppenräumen) ein Gremium aus Experten eine Bewertung vornimmt und die Fraktion über Konsequenzen bis hin zum Ausschluss entscheidet.

Wo sie sich unterscheiden

  • Süddeutsche Zeitung konzentriert sich auf den Döner-Hype und die damit verbundenen Marketingaktionen, während Cicero die Sondierungsgespräche der Linken, SPD und Grünen hervorhebt.
  • Cicero betont die Regeln und Konsequenzen im Zusammenhang mit dem geplanten Notfallplan gegen Antisemitismus, während Süddeutsche Zeitung diesen Aspekt nur am Rande erwähnt.
  • Süddeutsche Zeitung beschreibt die Döner-Aktionen als „verrückt“, Cicero verzichtet auf solche wertenden Ausdrücke.

Was noch nicht bekannt ist

  • Die tatsächliche Nachfrage nach dem „Kebab-Wasser“ und dessen Erfolg am Markt bleiben unklar.
  • Die langfristigen Auswirkungen des Notfallplans gegen Antisemitismus auf die Koalitionsverhandlungen sind nicht bekannt.
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