Der iranische Regisseur Asghar Farhadi hat Politiker und Medien dafür kritisiert, Unterschiede zu betonen und Hass zu schüren, und stellt die Frage, warum Empathie nicht universell ist. Er erzielte sowohl im Inland als auch international große Erfolge mit Filmen wie „A Separation“ und „The Salesman“.
Farhadi, ein Filmemacher mit zwei Oscars und einem Goldenen Bären, war auch auf den internationalen Märkten erfolgreich. Sein Film „A Separation“ aus dem Jahr 2011 spielte weltweit 25 Millionen Dollar ein, was einen bedeutenden Erfolg für den iranischen Film darstellt.
Laut Variety verurteilt Farhadi die Machthaber dafür, dass sie „Unterschieden“ und „Hass“ Priorität einräumen. Er stellte eine rhetorische Frage: „Warum glauben Sie, dass eine Mutter in Afghanistan anders ist als Ihre Mutter?“. Diese Aussage unterstreicht seine Besorgnis, dass politische und mediale Erzählungen künstliche Spaltungen zwischen Menschen schaffen und ihre gemeinsame Menschlichkeit verdecken.
Sein Film „The Salesman“ aus dem Jahr 2016 war ebenfalls erfolgreich und spielte in Iran 4,3 Millionen Dollar ein. Farhadis Fähigkeit, mit Publikum sowohl in seinem Heimatland als auch international in Verbindung zu treten, demonstriert die universelle Anziehungskraft seines Geschichtenerzählens, die scheinbar im Gegensatz zur spaltenden Rhetorik steht, die er kritisiert.
Wir bewerten keine Wahrheit. Wir entfernen den Spin und zeigen Ihnen, welche Perspektiven die Geschichte abgedeckt haben. Sie entscheiden.
Originale Berichterstattung lesen
💬 Kommentare
📜 Kommentar-Richtlinie