Neue Erkenntnisse der Electronic Frontier Foundation (EFF) deuten darauf hin, dass Android-App-Entwickler möglicherweise ungewollt die Standortdaten ihrer Nutzer mit Werbetreibenden teilen. Das Problem rührt von Drittanbietercode, der in Apps integriert ist und auch dann Standortinformationen sammeln kann, wenn Entwickler dies nicht ausdrücklich beabsichtigt haben.
Die Forschung der EFF zielt darauf ab, App-Entwickler auf dieses potenzielle Datenschutzrisiko hinzuweisen. Den Erkenntnissen zufolge könnte ein Teil des Drittanbietercodes, den Entwickler in ihre Anwendungen einbinden, auch Standortdaten von Nutzern sammeln, nachdem diese dem App selbst die Erlaubnis erteilt haben. Das bedeutet, dass eine App auch dann potenziell umfassendere Standortinformationen sammeln und weitergeben könnte, wenn sie nur Zugriff auf eine bestimmte Funktion benötigt, die den Standort erfordert.
The EFF hat nicht näher ausgeführt, *wie* diese Datenerfassung stattfindet, sondern lediglich festgestellt, dass sie mit Drittanbietercode zusammenhängt. Das Hauptziel der Organisation ist es, Entwickler zu alarmieren, damit diese ihre Apps auf solche Praktiken überprüfen und ungewolltes Daten-Sharing verhindern können. Dieses Problem verdeutlicht die Komplexität der App-Entwicklung, bei der die Abhängigkeit von externen Bibliotheken und Software Development Kits (SDKs) unvorhergesehene Datenschutzimplikationen mit sich bringen kann.
Wir bewerten keine Wahrheit. Wir entfernen den Spin und zeigen Ihnen, welche Perspektiven die Geschichte abgedeckt haben. Sie entscheiden.
Originale Berichterstattung lesen
💬 Kommentare
📜 Kommentar-Richtlinie