AMD hat ROCm 10.0 veröffentlicht, ein wichtiges Update für seinen Open-Source Radeon/Instinct GPU-Rechenstack. Die Veröffentlichung behebt frühere Versionsinkonsistenzen und führt ROCm.AI für KI-gesteuerte Entwicklung zusammen mit einer neuen Befehlszeilenschnittstelle (CLI) ein. ROCm 7.14 wurde zuvor als Produktionsversion angekündigt, die auf dem TheRock Build-System basiert und die Ryzen AI 400-Serie unterstützt. Die Versionsnummerierung war jedoch angesichts der bestehenden stabilen ROCm 7.2-Version und des „Tech Preview“-Status von ROCm 7.9+ ungewöhnlich. AMD ist nun zu ROCm 10.0 übergegangen, um dies zu beheben und folgt auf die ROCm 7.x-Serie. Zu den wichtigsten Funktionen von ROCm 10.0 gehören ROCm.AI und die ROCm CLI. Die Veröffentlichung markiert auch den Wechsel von AMD zu einem sechs-wöchigen Release-Zyklus. Hyperloom, das auf der AMD Advancing AI-Veranstaltung angekündigt wurde, ist ebenfalls enthalten. Verbesserungen wurden an der Linux-Paketkonsolidierung vorgenommen, mit produktionsbereiten Containern und Python-Wheels für vLLM sowie lokalem LLM-Feintuning für Ryzen AI Max. Für Windows-Benutzer hat AMD das HIP SDK zugunsten des ROCm Core SDK eingestellt. Windows behält den gleichen Release-Zyklus wie Linux bei, wobei das aktuelle ROCm Core SDK ein statisches Paket ist und die Unterstützung für native Installer für später in diesem Jahr geplant ist. Weitere Details finden Sie im AMD ROCm-Blog.
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