Archäologen haben die Überreste von 43 Individuen innerhalb eines Brunnens aus der Römerzeit entdeckt, was zu Spekulationen führt, dass sie möglicherweise während eines Krankheitsausbruchs und nicht in einer Schlacht gestorben sind. Der Fund bietet Einblicke in mögliche vergangene Epidemien.
Ein Massengrab mit 43 Skeletten wurde freigelegt, das Archäologen zufolge aus einem Brunnen stammt, der auf die Römerzeit datiert wird. Die Forscher analysierten die Überreste und stellten einen bemerkenswerten Mangel an Traumata oder Verletzungen fest, was darauf hindeutet, dass die Individuen nicht durch gewaltsame Auseinandersetzungen gestorben sind.
Die Funde haben Experten zu der Hypothese geführt, dass die Todesfälle mit einer tödlichen Pest in Verbindung stehen könnten. Wie [live_science] berichtet, sagte ein Archäologe: „Sie benutzten im Grunde diese ausgetrockneten Brunnen, um Leute hineinzuwerfen.“ Dies deutet auf eine schnelle und überwältigende Anzahl von Todesfällen hin, die rasche Entsorgungsmethoden erfordert.
Das Fehlen von Verletzungen an den Skeletten ist entscheidend für diese Theorie. Wären die Individuen in der Schlacht oder durch andere Formen von Gewalt getötet worden, würden Forscher Beweise für Wunden oder Abwehrmarken auf den Knochen erwarten. Das Fehlen davon deutet auf eine Todesursache hin, die viele Menschen gleichzeitig betraf und sie schnell außer Gefecht setzte – was mit einem Krankheitsausbruch übereinstimmt.
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