25 Jahre nach 9/11: Eine Bilanz militärischer und politischer Folgen
Politik
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1h ago

25 Jahre nach 9/11: Eine Bilanz militärischer und politischer Folgen

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25 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 bewertet Politikwissenschaftlerin Laleh Khalili den darauf folgenden "Krieg gegen den Terror" als militärisch und politisch katastrophal. Die USA reagierten mit Härte auf die Anschläge, was laut Khalili das Land schwächte, autoritäre Tendenzen verstärkte und den Nährboden für die Entstehung des "Islamischen Staates" schuf. Die Anschläge forderten zahlreiche Todesopfer, und die Identifizierung aller Opfer dauert bis heute an. Rund 410.000 Einsatzkräfte, Aufräumtrupps und Freiwillige waren giftigen Stoffen aus Beton, Glas und Asbest ausgesetzt, die bei der Beseitigung der Trümmer des World Trade Centers freigesetzt wurden. Die Erinnerung an den 11. September ist in New York weiterhin tief verwurzelt, und jährlich werden die Namen der Opfer am Ground Zero verlesen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die USA 25 Jahre später noch gemeinsam trauern oder ob die Anschläge selbst zu einem Instrument der Polarisierung im Land geworden sind. Die FAZ berichtet, dass die Erinnerung an den 11. September New York weiterhin tief erschüttert und dass jeder, unabhängig von seinem Aufenthaltsort, sich daran erinnert, wo er sich befand. Die Berichterstattung zeigt eine unterschiedliche Gewichtung: Während linke Medien die politischen Implikationen und die Instrumentalisierung der Opfer betonen, konzentrieren sich rechte Medien stärker auf die persönliche Erinnerung und die Bedeutung des Gedenkens.

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