Der Debütfilm von Jannis Lenz, „Oase“, feierte am Sonntag auf dem Filmfestival von Venedig Premiere. Der Film konzentriert sich auf drei Teenager – Andy, Lukas und Maya – die eine einzigartige Bindung entwickeln und sich an Ritualen beteiligen, die selbst zugefügte Wunden beinhalten, um sich ihren emotionalen Verletzlichkeiten zu stellen. Lenz, der von Jessica Hausner betreut und Michael Haneke assistiert wurde, betont seinen offeneren und improvisatorischeren Ansatz bei der Filmemacherei, obwohl er deren Einfluss anerkennt.
Der Film beginnt mit Andy, einem neuen Schüler in Süddeutschland, der nach dem Filmen einer Drohung gegen Klassenkameraden mit dem Ausschluss droht. Er findet Trost bei Lukas, dem Sohn eines Lehrers, und die beiden ziehen sich in den Wald für Paintball-Spiele zurück, die Lenz als „einen Ort, an dem sie sich zurückziehen können“ und „eine Art von Raum, der nicht Teil eines starren Systems ist“ beschreibt. Als Andy zunehmend unter Druck gerät, betritt Maya, eine Schülerin einer Schauspielschule, die Szene.
Laut Lenz zeigen die Jungen zunächst „klischeehafte Darstellungen von Machismo“, aber Maya ermutigt sie, ihre Verletzlichkeit und Sinnlichkeit zu erforschen. Dies führt zur Entwicklung von Ritualen, bei denen sie physischen Schmerz zufügen und teilen. „Andy und Lukas bauen eine traditionelle Jungenfreundschaft auf, und dann kommt Maya. Sie bringt etwas ganz anderes mit. Sie bringt ihre eigene Verletzlichkeit mit. Sie öffnen sich immer mehr und diese Rituale entwickeln sich. Sie bauen diesen sicheren Raum auf, in dem sie ihre Wunden [sowohl physische als auch psychische] zeigen und eine Art Heilung für sich selbst finden können, wo sie gesehen werden und so sein können, wie sie sind, und ihre Schwächen zeigen können“, erklärt Lenz.
Die „Oase“ im Titel des Films, präzisiert Lenz, ist kein physischer Ort, sondern vielmehr „etwas, das sie selbst schaffen, durch ihr Miteinander und durch das Vertrauen und den sicheren Raum, den sie gemeinsam aufbauen“. Lenz erklärte auch, dass er sich während der Vorproduktion sorgfältig vorbereite, aber während der Dreharbeiten offen für Überraschungen bleibe und „Offenheit gegenüber den Schauspielern und Improvisation“ priorisiere. Er teilt die Hingabe seiner Mentoren an „Präzision“, insbesondere bei der Vorbereitung.”}, 2. SCRIPT. Every word of the output must be written in the target language's own script. For Bulgarian this means Cyrillic, for Hindi Devanagari, for Chinese Chinese characters. - Names of PEOPLE and PLACES take their established local form:
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