Josef Coxaj spielt in „Nosotros“, einem neuen Film, der auf dem Internationalen Filmfestival Toronto Premiere feiert. Der Film folgt Romero, einem indigenen Mann aus den guatemaltekischen Hochlanden, während er sich im Leben und in der Liebe in Guatemala-Stadt zurechtfindet.
Der Film, ein Langfilmdebüt des guatemaltekischen Produzenten Joaquín Ruano, wird am 12. September im Rahmen des Discovery-Programms von TIFF uraufgeführt. Er konzentriert sich auf Romero (Josef Coxaj), einen Sicherheitsbeamten, der seine indigene Familie verlässt, um in der Hauptstadt zu arbeiten. Er steht vor „einer unbekannten Umgebung, Entfremdung, Einsamkeit und einem ‚performativem Macho-Milieu‘“, so die Inhaltsangabe auf der TIFF-Website.
Romero verliebt sich in Nubia (Lola Vásquez), eine Transgender-Kleinunternehmerin in dem Einkaufszentrum, das er bewacht, und „entdeckt einen unerwarteten Zufluchtsort und ein neues Selbstgefühl in einer Welt, die noch nicht bereit ist, ihnen Raum zu geben“. Mayra Salvador ist ebenfalls in dem Film zu sehen. Der Film berührt auch die anhaltenden Narben des guatemaltekischen Bürgerkriegs.
Pressemitteilungen beschreiben „Nosotros“ als „ein intimes Porträt von zwei Menschen, die in einer Gesellschaft Verbindung finden, in der Rassismus, Transphobie, wirtschaftliche Ungleichheit und tief verwurzelte Vorstellungen von Männlichkeit bestimmen, wessen Leben – und wessen Begierden – Raum haben dürfen“. Paolo Girón war Kameramann und César Díaz Editor. FiGa Films übernimmt den Vertrieb.
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