Die Zustimmungswerte für US-Präsident Donald Trump sind auf den niedrigsten Stand seiner politischen Karriere gesunken und liegen bei nur 32 Prozent, wie eine Umfrage von Reuters und Ipsos zeigt. Dieser Wert unterbietet sogar den Tiefststand, den sein Vorgänger Joe Biden je erreichte. Unter Republikanern sank die Zustimmung für Trump innerhalb einer Woche von 82 auf 73 Prozent. Dieser Rückgang wird mit dem Umgang der Regierung mit steigenden Lebenshaltungskosten und dem unpopulären Krieg gegen den Iran begründet, der zu höheren Ölpreisen und Inflation geführt hat. Trump war mit dem Versprechen ins Amt zurückgekehrt, die Inflation einzudämmen und Kriege zu beenden, konnte dies jedoch bisher nicht umsetzen.
Die Republikaner scheinen sich zunehmend von Trump zu distanzieren. Eine Analyse des Marktforschungsinstituts AdImpact ergab, dass Trump in nur 12 von 500 Wahlclips, die Republikaner in den ersten zwei Septemberwochen veröffentlichten, erwähnt wurde, weniger als drei Prozent. Republikanische Kandidaten konzentrieren sich in ihrer Wahlwerbung stattdessen auf sich selbst und vermeiden es, Trumps Namen oder Versprechen zu nennen, selbst wenn er angekündigt hat, seine Kandidaten mit 138 Millionen Dollar zu unterstützen. Dies geschieht trotz eines erheblichen finanziellen Vorsprungs der Republikaner bei den Wahlkampfausgaben, die mit 557 Millionen Dollar deutlich über denen der Demokraten (343 Millionen Dollar) liegen.
Die Umfrage zeigt, dass derzeit 43 Prozent der registrierten Wähler für die Demokraten stimmen würden, während nur 35 Prozent für die Republikaner in Frage kämen, der größte Vorsprung für die Demokraten in diesem Jahr. Die Zwischenwahlen am 3. November sind entscheidend, da die Republikaner knappe Mehrheiten im Senat und Repräsentantenhaus verteidigen wollen. Ein Verlust der Kontrolle könnte Trumps politische Vorhaben in den letzten zwei Jahren seiner Amtszeit erschweren. Die hohe Unzufriedenheit mit Trump in der Wählerwahrnehmung scheint ein wesentlicher Faktor für die Distanzierung der Republikaner zu sein.
Our reading is that the declining approval ratings for President Trump, coupled with the increasing distance taken by Republican candidates, suggest a growing concern within the party about the potential impact of his leadership on the upcoming midterm elections. The shift in campaign strategy, focusing on individual candidates rather than aligning with Trump, indicates a calculated risk to appeal to a broader electorate. While Republicans maintain a significant financial advantage, the current polling data points to a potential shift in voter preference towards the Democrats.
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