Aufgrund niedriger Wasserstände der Donau muss Ungarn das Kernkraftwerk Paks, sein einziges Atomkraftwerk, Anfang nächster Woche abschalten. Die ungarische Regierung hat daraufhin Anordnungen zur Drosselung des Stromverbrauchs und zur Wassereinsparung erlassen, die sich vor allem an Unternehmen richten. Das Kraftwerk liegt 130 Kilometer südlich von Budapest und könnte aufgrund der anhaltenden Dürre Probleme mit dem Kühlwasser aus der Donau bekommen. Infolge der Abschaltung wird es in der ungarischen Hauptstadt dunkler als üblich sein. Die Entscheidung wurde getroffen, da die Wasserstände der Donau so niedrig sind, dass der Betrieb des Kraftwerks gefährdet ist. Es ist das erste Mal, dass Paks abgeschaltet werden muss.
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