Steffen Seibert kritisiert israelische Siedlungspolitik und grenzt deutsche Staatsräson ab
Politik
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2h ago

Steffen Seibert kritisiert israelische Siedlungspolitik und grenzt deutsche Staatsräson ab

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Der frühere deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, hat sich scharf gegen die israelische Siedlungspolitik ausgesprochen. Er fordert eine stärkere Distanzierung Deutschlands von dieser Politik angesichts zunehmender Gewalt gegen Palästinenser. Laut Seibert gelte die deutsche Staatsräson lediglich für das israelische Staatsgebiet und nicht für besetzte Gebiete. Dies bedeutet eine Abgrenzung der deutschen Position gegenüber der Siedlungspolitik, die er als problematisch ansieht.

Seibert betonte, dass sich Deutschland stärker gegen die Siedlungspolitik positionieren müsse, um glaubwürdig für eine friedliche Lösung des Konflikts einzutreten. Er verwies auf die wachsende Gewalt und die daraus resultierenden Konsequenzen für die palästinensische Bevölkerung. Die Äußerungen Seiberts markieren eine deutliche Kritik an der israelischen Politik aus deutscher Sicht und könnten zu einer Neuausrichtung der deutschen Israelpolitik führen. Es bleibt abzuwarten, wie die Bundesregierung auf diese Forderung reagieren wird und ob sie bereit ist, ihre bisherige Haltung zu überdenken.

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