Nahezu alle Flachwasser-Korallenriffe sind vom Aussterben bedroht
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1d ago

Nahezu alle Flachwasser-Korallenriffe sind vom Aussterben bedroht

KI-synthetisiert · Voreingenommenheit entfernt · Nur Fakten
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Image: Spiegel De

Eine neue Untersuchung der Weltnaturschutzunion (IUCN) hat ergeben, dass 96 Prozent der Flachwasser-Korallenriffe weltweit als vom Aussterben bedroht gelten. Die Analyse aller 127 bekannten Riffe zeigt, dass die höchste Gefährdungsstufe erreicht ist, wobei bei vier Riffen keine ausreichenden Daten vorlagen. Betroffen sind unter anderem Teile des Great Barrier Reef, des Korallendreiecks, des mesoamerikanischen Riffsystems und die Riffe im Roten Meer. Die IUCN führt die Erwärmung der Meere auf den Klimawandel zurück, wobei selbst das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens kaum noch erreichbar scheint. Die Korallen stoßen bei steigenden Temperaturen die Algen ab, die sie ernähren, und sterben ab. Neben dem Klimawandel belasten auch Überfischung, Küstenbebauung, Verschmutzung und Tourismus die Riffe. Der Verlust der Korallenriffe hat gravierende Folgen für die Artenvielfalt und die Lebensgrundlage von mindestens einer halben Milliarde Menschen, da sie Nahrungsquellen, Küstenschutz und einen ökologischen Wert von 6,8 Milliarden Dollar pro Jahr bieten. Die taz betont, dass die Politik und Gesellschaft die wissenschaftlichen Erkenntnisse ignorieren und die dramatischen Folgen für die Ökosysteme nicht ausreichend berücksichtigen. Die Riffe kollabieren, das Fundament aus harten Korallen verschwindet, und werden durch Algen und Schwämme ersetzt, was zu einem Verlust der Artenvielfalt führt.

Wo sie sich unterscheiden

  • Die taz betont die politische Untätigkeit und die Ignoranz gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen, während der Spiegel sich primär auf die Ergebnisse der IUCN-Studie konzentriert.
  • Die taz stellt die wirtschaftliche Bedeutung der Korallenriffe in den Vordergrund und quantifiziert ihren Wert mit 6,8 Milliarden Dollar pro Jahr, während der Spiegel diesen Aspekt weniger hervorhebt.
  • Die taz verweist auf die Verschiebung der Klimaschutzregeln für fossile Brennstoffe durch das EU-Parlament als Beispiel für mangelnden Klimaschutz, was im Spiegel nicht erwähnt wird.

Was noch nicht bekannt ist

  • Es ist unklar, inwieweit die genannten Belastungsfaktoren (Überfischung, Küstenbebauung etc.) im Vergleich zum Klimawandel zum Rückgang der Korallenriffe beitragen.
  • Die langfristigen Auswirkungen des Kollapses der Korallenriffe auf die betroffenen Küstengemeinden und die globale Nahrungskette sind nicht detailliert dargestellt.
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