Israels rechtsextremer Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir hat sich für eine Eskalation der Gewalt im Gazastreifen ausgesprochen und forderte gezielte Tötungen von Menschen dort. In einem Podcast äußerte er, dass es dort Menschen gebe, die „nicht einmal Menschen“ seien. Ben-Gvir plädiert für eine noch härtere Vorgehensweise, auch ohne unmittelbare Gefahr, und schlägt vor, jede Nacht zwischen 30 und 40 Menschen in Gaza zu töten. Diese Äußerungen erfolgen, während Trumps Schwiegersohn Jared Kushner um Vermittlung in der Region bemüht ist. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Ben-Gvirs Forderungen eine Reaktion auf spezifische Ereignisse sind, sondern sie scheinen Teil seiner generellen Linie einer harten Gangart gegenüber dem Gazastreifen zu sein. Die Forderungen nach verstärkter Gewalt stoßen auf Kritik, da sie die Gefahr einer weiteren Eskalation des Konflikts erhöhen. Es bleibt unklar, inwieweit Ben-Gvirs Forderungen die offizielle israelische Politik widerspiegeln oder ob es sich um seine persönliche Meinung handelt, die er als Minister für Nationale Sicherheit äußert. Die Frage, wie sich diese Äußerungen auf die laufenden diplomatischen Bemühungen auswirken werden, bleibt offen.
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