Fünf weitere deutsche Universitäten und Hochschulverbünde wurden als „Exzellenzuniversitäten“ ausgezeichnet und erhalten eine Millionenförderung. Die Universitäten Freiburg, Jena und Köln sowie die Verbünde Rhein-Main (Darmstadt, Mainz, Frankfurt am Main) und Ruhr Innovation Lab (Bochum, Dortmund) wurden von der Exzellenzkommission ausgewählt. Bundes- und Landesmittel in Höhe von jährlich 687 Millionen Euro stehen für die Exzellenzstrategie zur Verfügung, wobei Einzeluniversitäten bis zu 15 Millionen Euro und Verbünde bis zu 28 Millionen Euro erhalten können. Die Förderung soll die Spitzenforschung stärken und den internationalen Ruf der deutschen Wissenschaft verbessern. Die Universität Konstanz verlor ihren Status, da sie eines ihrer Exzellenzcluster verlor und somit die erforderliche Anzahl nicht mehr erfüllte. Insgesamt werden neun Universitäten und ein Verbund weiterhin gefördert. Es mehren sich jedoch Zweifel, ob das Geld tatsächlich zu einer Verbesserung der Forschung führt, wobei der Wert der Förderung weniger im Geld als im Prestigegewinn liegt, der es den Universitäten ermöglicht, Spitzenforscher anzuziehen und internationale Kooperationen zu fördern. Die Förderung konzentriert sich primär auf die Forschung und weniger auf die Lehre.
Die Universitäten Freiburg und Jena sind zum ersten Mal als Exzellenzuniversitäten ausgezeichnet worden, während die Universität Köln über fünf Exzellenzcluster verfügt, die Themen von Altersforschung bis Astrophysik abdecken. Der Verbund Rhein-Main bündelt Kompetenzen in den Bereichen Data Science, Gesundheit, Materialwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften. Das Ruhr Innovation Lab konzentriert sich auf Lösungsmittel, Teilchenphysik und digitale Sicherheit. Die Exzellenzuniversitäten müssen sich alle sieben Jahre einer erneuten Überprüfung stellen, um die Fördervoraussetzungen zu bestätigen.
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