Am Freitagabend besetzten Aktivisten den Lindenhof, einen historischen Platz in der Zürcher Innenstadt, und planten, bis Sonntag dort zu bleiben. Die Stadtpolizei Zürich reagierte mit einer Absperrung aller Zugänge zum Platz. Die Besetzer kündigten über soziale Medien ein "vielfältiges Politik- und Musikprogramm" an und forderten "Solidarität statt Abschottung", wobei sie auf Ereignisse in der spanischen Exklave Ceuta verwiesen. Die Polizei bestätigte den Einsatz, ohne weitere Details zu nennen. Parallel zu dieser Besetzung ereignete sich am Donnerstag ein tödlicher Tramunfall im Zürcher Stadtkreis 9, bei dem ein Fussgänger von einem Tram erfasst und anschließend von einem Auto überfahren wurde. Der 37-Jährige erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Die Polizei untersucht den Unfallhergang. Bereits Ende Mai hatte sich in Schwamendingen ein ähnlicher tödlicher Tramunfall ereignet, bei dem eine 82-jährige Passantin ums Leben kam. Laut Schadenstatistik der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) gab es 2025 sechs Todesfälle und 687 Verletzungen durch Tramunfälle. VBZ und Alstom entwickeln gemeinsam einen Airbag für Trams, um die Sicherheit zu erhöhen. Am Dienstagabend kam es im Kreis 6 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der drei Polizisten verletzt wurden.
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