In den Sommerinterviews mit den AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel wurden Desinformationen zu Themen wie Klimakrise, Migration und angeblichen Wahlbetrug verbreitet. Die taz kritisiert die Interviews als eine "Shit-Show ohne Realitätsabgleich". Die AfD-Politiker bezeichneten den Euro als Weichwährung und relativierten den menschengemachten Klimawandel. Die Fachzeitschrift faz.de konterte, dass diese Aussagen ökonomisch und klimawissenschaftlich unzutreffend sind. Ein Ökonom widersprach der Behauptung, der Euro sei eine Weichwährung, und ein Klimaforscher wies die Relativierung des Klimawandels zurück. Links- und rechts-orientierte Medien stimmen darin überein, dass die AfD-Vorsitzenden falsche Behauptungen aufstellten, wobei die taz die Form der Interviews als ungeeignet kritisiert. Die Frage, inwieweit die AfD mit ihren Aussagen die öffentliche Meinung beeinflussen kann, bleibt offen.
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