Die Anschläge vom 11. September 2001 führten nicht nur zu fast 3.000 Todesopfern, sondern schufen auch ein neues Feindbild im Westen, das bis heute nachwirkt. Die Ereignisse lösten eine Welle der Angst aus und führten zu einer Generalverdächtigung von Muslimen, wie eine taz-Autorin anhand ihrer persönlichen Erfahrungen schildert. 25 Jahre später beobachten Experten eine Zunahme islamistischer Terrororganisationen – mittlerweile fünfmal mehr als im Jahr 2001 – die über modernste Mittel verfügen und auch in Europa Anschläge verüben.
Farah Pandith, eine Expertin, die im Auftrag der US-Regierung Strategien gegen gewalttätigen Extremismus entwickelte, sieht in der antimuslimischen Rhetorik, die nach 9/11 aufkam, einen Nährboden für die Radikalisierung junger Muslime. Donald Trump schürte diese Rhetorik später mit Aussagen wie „Der Islam hasst uns“ und dem Vorschlag, Muslimen die Einreise in die USA zu verbieten. Auch seine Behauptungen über den muslimischen Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, wurden kritisiert.
Ein Mann, dessen Frau bei den Anschlägen ums Leben kam, hat eine Petition gegen Mamdanis Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung initiiert, da er ihm Äußerungen vorwirft, die den Opfern feindlich gegenüberstehen. Die Kampagne hat bereits über 110.000 Unterschriften gesammelt. Ein Bericht der FAZ beleuchtet die Geschichte von Mohammed Atta, dem Täter, der eines der Flugzeuge steuerte, und dessen Zeit als Bauzeichner in Hamburg. Die Anschläge vom 11. September werden als ein „Urknall“ beschrieben, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind und die Ideologie des Islamismus weltweit verbreiteten.
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